31.05.2016

Wahlprogramm LILIEN 2016 - Freiheit statt Zwang



1. Weg mit diesem Semesterticket

Wir lehnen das bestehende Semesterticket weiterhin ab, da das Basisticket auf Zwang basiert und für den Besuch der Universität vollkommen unbrauchbar ist. Weder das Studentenwerk, noch die Stuve, weiß besser als du selbst, welche(s) Fortbewegungs- mittel du nutzen möchtest. Das Studentenwerk hat den Vertrag ohne erneute Abstimmung um ein weiteres Jahr verlängert:
Hat man etwa Angst, dass die Studenten dieses Mal ablehnen könnten, nachdem sie das überteuerte und ungerechte Modell keineswegs überzeugt hat?
In den kommenden Semestern werden die Kosten wieder enorm steigen, die Zukaufquote wurde nicht erreicht und mehr als 20 % der Studenten haben das Basisticket – obwohl sie es bezahlen mussten – kein einziges Mal genutzt!

Wir sagen klar: Das Modell ist kläglich gescheitert, so kann das nicht weitergehen! Nein zu diesem Semesterticket!

13.05.2016

Libertarismus und Utopie - Murray Rothbard

„Obwohl es für den Libertären lebenswichtig ist, sein letztes und »extremes« Ideal hochzuhalten, macht es ihn nicht, wie Hayek glaubt, zum »Utopisten«. Der wirkliche Utopist ist einer, der ein System fordert, das dem natürlichen Recht der menschlichen Wesen und der realen Welt entgegengesetzt ist. Ein utopisches System ist eines, das nicht einmal dann funktionieren könnte, wenn alle Leute dazu überredet worden wären, zu versuchen, es in Praxis umzusetzen. Das utopische System ist nicht lebensfähig, d.h. es kann sich nicht selbst erhalten. Das utopische Ziel der Linken, der Kommunismus, also die Abschaffung der Spezialisierung und die Durchsetzung der Gleichartigkeit, kann auch dann nicht erreicht werden, wenn alle es sich sofort zu eigen machen würden. [...]

Im tiefsten Sinn ist die libertäre Doktrin nicht utopisch, sondern außerordentlich realistisch, weil sie eine Theorie ist, die wirklich mit der Natur des Menschen und der Welt übereinstimmt. Der Libertäre leugnet nicht die Verschiedenheit und Vielfalt der Menschen, er schätzt sie hoch und versucht, dieser Vielfalt in einer Welt der Freiheit zu ihrem vollen Ausdruck zu verhelfen. [...]