31.01.2016

Geschichten aus dem Spätetatismus: Die AfD und der "Schießbefehl"

Links: Peter Fechter, erschossen durch DDR-Grenzsoldaten,17. August 1962 | Rechts: Frauke Petry, will sie linkes Bild wieder haben?
Gerade macht in allen Mainstream-Medien die Meldung, dass sich Frauke Petry (Bundessprecherin AfD) für den Schusswaffengebrauch „gegen Flüchtlinge“ aussprechen bzw. einen „Schießbefehl“ an der deutschen Grenze fordern würde, die Runde. Dies habe sie in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen geäußert. Hat sie das wirklich? Schauen wir uns doch mal an, was sie im Kontext sagt:

25.01.2016

Murray Rothbard über die Grundlinien libertärer Außenpolitik

Es gibt noch eine These, die den Amerikanern und sogar einigen Libertären geläufig ist und sie daran hindern könnte, die Analyse dieses Kapitels aufzunehmen: der von Woodrow Wilson verkündete Mythos, daß Demokratien notwendigerweise friedliebend sind, während Diktaturen notwendigerweise kriegstreiberisch sind. Diese These ist natürlich sehr bequem dafür, Wilsons eigene Schuld an der Verwicklung Amerikas in einen nutzlosen und monströsen Krieg zu verdecken. Aber daneben gibt es keine Beweise für diese Behauptung. Die Beispiele dafür reichen vom vormodernen Japan bis zum kommunistischen Albanien und zu zahllosen Diktaturen in der Dritten Welt. Idi Amin in Uganda, der vielleicht brutalste und machtgierigste Diktator in der heutigen Welt, zeigt keine Anzeichen dafür, daß er sein Regime aufs Spiel setzt, indem er Nachbarländer überfällt. Auf der anderen Seite dehnte eine unzweifelhafte Demokratie wie Großbritannien ihren Imperialismus während des 18. und 19. Jahrhunderts über die ganze Welt aus.