26.01.2015

Der unaufhaltsame Siegeszug des Libertarismus

Ein Libertärer/Anarchist zu sein kann frustrierend und oftmals mit enttäuschenden Erfahrungen verbunden sein. Der herrschenden Meinung nach ist der Staat eine der fundamentalsten Institutionen unserer Gesellschaft. Es ist wahrlich schwierig, zu einer anderen Schlussfolgerung zu kommen, als dass unser Anliegen zum Scheitern verurteilt ist.
Doch seid zuversichtlich! Wir können gewinnen. Wir werden gewinnen. Das ultimative Scheitern des Staates ist eine Eigenschaft seiner eigenen Natur ebenso wie der ultimative Sieg der Freiheit ein Merkmal des Libertarismus ist.

Damit ein Staat erfolgreich ist, muss er Zugang zur Psyche der Menschen haben. Der Staat benötigt den Glauben der Bevölkerung, dass er eine legitime Institution sei, seine Regeln einzuhalten wären und am wichtigsten: dass seine Erfüllungsgehilfen zu Handlungen berechtigt seien, die für alle anderen verboten sind.

04.01.2015

Faktencheck zum Semesterticket - Nicht alles was sich Solidarität nennt ist gut

Zunächst einmal sei lobend gesagt, dass sie des Öfteren das Rad benutzt und nicht nur die U-Bahn, daher darf man auch davon ausgehen, dass sie in ihrer Freizeit radelt und nur bei „schlechtem Wetter“ die öffentlichen
Verkehrsmittel nutzt. 
Kommen wir nun zum finanziellen Aspekt: Das Semesterticket würde sie 516 Euro pro Jahr kosten. Was zahlt sie bisher? Für die sieben Monate Vorlesungszeit entstehen ihr im Sommer Kosten in Höhe von 142,80 Euro, im Winter sind es 190,40 Euro – macht zusammen 333,20 Euro. Ein Wochenticket kostet für ihre Region 16,80 Euro, ein Monatsticket 50,90 Euro. Selbst wenn sie sich für die Prüfungen und Klausureinsichten zehn (!) einzelne Wochentickets kaufen würde, macht sie immer noch ein Minus. 
Nehmen wir an, sie kauft sich Monatsmarken. Für den universitären Bedarf sind die dann schon längst nicht mehr, denn selbst mit Praktika muss man nie so oft in die Uni (zum Glück^^).
Von den fünf vorlesungsfreien Monaten kauft sie sich in drei Monaten eine Monatskarte: Noch immer macht sie 30 Euro Minus. Wer fährt im August schon gerne mit dem Bus durch Nürnberg, wenn er radeln könnte? Oder wer ist überhaupt zu Hause? Egal, wie ihr Freizeitbedarf aussieht: Sie müsste in mindestens 3,6 von 5 vorlesungsfreien Monaten intensiv die VAG nutzen. Nicht nur einmal fahren, sondern mehrmals die Woche. Erst dann hätte sie überhaupt eine „schwarze Null“, alles was darüber ist, das wäre für sie ein „Kostenvorteil“. Kann das der Sinn eines Semestertickets sein? Ohne massive Freizeitaktivitäten ein herbes Minus einstecken müssen?